Seit einigen Wochen geistert es durch die Medienwelt... die Frauen sind verrückt nach ihm: dem metrosexuellen Mann!
Doch was ist das eigentlich - ein metrosexueller Mann? Heterosexuell ok. Homosexuell ok. Aber metrosexuell?
Als Vorzeigemodell für den metrosexuellen Mann wird der Fußballer David Beckham gehandelt. Er lackiert sich die Fingernägel, färbt sich die Haare, hat mehr Kosmetika im Bad stehen, als seine Frau Victoria und läßt seinen Friseur an jeden Ort der Welt einfliegen.
Beckham ist nicht etwa homosexuell, noch will er tuntig wirken. Er vertritt lediglich den Standpunkt, dass sich auch Männer pflegen dürfen.... wobei er es sicherlich in mancher Hinsicht arg übertreibt.
Die Medien- und Konsumgüterbranche nutzt den metrosexuellen Mann natürlich sofort für ihre Zwecke. Fernsehspots und Pflegelinien werden auf diesen Typ Mann abgestimmt.
Der Metrosexuelle verfügt über eine eigenen Bereich im Badezimmer, wo er seine Pflegeserie abstellt. Die Begriffe Maniküre, Peeling und Gesichtsmaske sind ihm nicht fremd. Er kleidet sich stilsicher und umgibt sich mit schönen Dingen. Wellness ist ein wichtiges Element in seinem Leben.
Trotzdem verzichtet der metrosexuelle Mann nicht auf die männlichen Attribute. Er sieht sich Fußballspiele an, hat Spaß am Heimwerken, hat Interesse an
Kultur, begeistert sich für verschiedene Musikrichtungen und kulinarische Genüsse.
Fazit: Metrosexualität ist nichts schlechtes. Jedoch sollte man es nicht übertreiben. Lackierte Fingernägel sind m.E. nicht wirklich männlich. Wenn uns RTL eine Person wie Lorenzo als Inbegriff des metrosexuellen Mannes vorstellt, sollte man die Begriffsdefinition doch nochmal überdenken.
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